Carl Legien

Carl Legien

 

1861 Am 1. Dezember wird Carl Legien in Marienburg/Westpreußen geboren.

1875 beginnt er seine Lehre als Drechsler, die er 1880 abschließt.

Nach einer Zeit der Wanderschaft im Raum Erfurt - Eisenach - Berlin beginnt 1881 sein dreijähriger Militärdienst.

1884 bleibt er für ein Jahr in Berlin, siedelt aber 1885 nach Frankfurt/Main um.

 

Er tritt in die zur damaligen Zeit verbotene SPD ein und 1886 in den Fachverein der Drechsler.

Als 1887 die Vereinigung der Drechsler Deutschlands gegründet wird, wählt man Carl Legien zum Zentralvorsitzenden.

1890 wird er Vorsitzender der Generalkommission der Gewerkschaften Deutschlands und

1893 Mitglied des Reichstages.

Er ist Abgeordneter bis zu seinem Tode im Jahre 1920 mit einer Pause von 5 Jahren (1898—1903).

Als im Jahre 1902 die Generalkommission der Gewerkschaften Deutschlands zur internationalen Zentralstelle erklärt wird, überträgt man Carl Legien die Stelle des internationalen Sekretärs.

1913 wird er Präsident des IGB (Internationaler Gewerkschaftsbundes) und nach einer weiteren Umbenennung der gewerkschaftlichen Vereinigung.

1919 zum Vorsitzenden des ADGB (Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes). Die Mitgliederzahl der Generalkommission der Gewerkschaften Deutschlands von weniger als 250000 im Jahre 1893 ist auf 8 Millionen im ADGB angestiegen.

1919 Am 13. März beginnt der Kapp-Putsch, der nach wenigen Tagen scheitert. Legien hatte den Generalstreik ausgerufen. Carl Legien wird vom Reichstagspräsidenten die Kanzlerschaft angeboten. Er lehnt ab.

Am 26. Dezember 1920 stirbt Carl Legien.

 

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